✨ Fudan New IOGG Program Open!

2nd Round closes in Loading... !
View Details

Brics: Sechs Länder treten bei

Source: 20 Minuten | Original Published At: 2023-08-24 08:25:38 UTC

Key Points

  • BRICS plant Aufnahme von sechs neuen Mitgliedsländern
  • 40 Länder haben Interesse an BRICS-Mitgliedschaft bekundet, 23 davon konkret
  • Ukraine-Krieg überschattet Gipfel, Brasilien und Südafrika fordern Friedensverhandlungen
  • Potenzielle neue Mitglieder wie Iran und Saudi-Arabien könnten BRICS schwächen
  • Langfristiges Ziel einiger BRICS-Staaten: Einführung einer gemeinsamen Währung als Alternative zum US-Dollar

40 Länder sollen Interesse zeigen
Nach Angaben der südafrikanischen Aussenministerin Naledi Pandor haben etwa 40 Staaten mehr oder weniger verbindlich Interesse an einer Brics-Mitgliedschaft bekundet, 23 davon konkret. Der zweite Tag des Gipfels am Mittwoch wurde vom russischen Angriffskrieg in der Ukraine überschattet. Die Präsidenten von Brasilien und Südafrika warben erneut für Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine. «Wir unterschätzen nicht die Schwierigkeiten, Frieden zu erreichen, aber wir können auch nicht gleichgültig gegenüber dem Tod und der Zerstörung sein, die jeden Tag geschehen», sagte Lula.

«Die Diskussion, wer beitreten dürfte, birgt Konfliktpotenzial»
Wird der Westen nun geschwächt, wenn der globale Süden sich stärker verbündet? Elisa Cadelli, Präsidentin des Forums Aussenpolitik (Foraus), sagte gegenüber 20 Minuten: «Die Dominanz des Westens zu schwächen, ist sicher eines der Ziele. Positiv ausgedrückt wollen die Brics-Staaten eine Alternative haben zu den USA und Europa, zu den einstigen Kolonialmächten. Gerade für Südafrika und Indien ist das ein wichtiger Punkt. Sie haben sogar langfristig auch eine eigene Währung zum Ziel, weil sie eine Alternative zum Handel mit der Dollar-Zone haben wollen. Die Interessen der Brics-Staaten sind allerdings sehr unterschiedlich.»

Sie vermutet zudem, dass die interessierten Länder nicht unbedingt die einfachsten Voraussetzungen haben, etwa der Iran und Saudiarabien. Diese Länder könnten Brics sogar eher schwächen als stärken. «Und einige von ihnen sind durch ihre Wirtschaftsbeziehungen durchaus westlich orientiert. Die Diskussion, wer beitreten dürfte, birgt Konfliktpotenzial», so Cadelli.

Die USA würden voraussichtlich die stärkste Macht bleiben, gefolgt von China. Nicht zu unterschätzen seien andere Atommächte wie Russland, Indien, die EU mit Frankreich und weitere aufstrebende Mächte wie Brasilien und die Türkei. Tendenziell gebe es starke autokratische Tendenzen auf der ganzen Welt, was zu starker Instabilität führe.

滚动至顶部